Moskau einfach

Die Meldung: “In einem offenen Brief kritisieren Studierende der Wirtschaftswissenschaften ihre Fakultät. Die an der UZH gelehrte Ökonomie sei einseitig der Neoklassik verpflichtet. Sie fordern alternative Theorien und mehr Ethik. In einem Gastkommentar fassen sie ihr Anliegen zusammen.”

Der Kommentar: Früher hiess es “Moskau einfach”. Vielleicht sollten die Protestler die Vorlesung und das Land auch einfach verlassen. Den Menschen in Russland, Kuba, China und Nordkorea geht es ja ausgezeichnet dank ihren alternativen ökonomischen Modellen. Aber seien wir fair, sie sprechen von “einseitig” und nicht von “falsch”. Vielleicht reicht ein Urlaub und die Feststellung, dass die soziale Hängematte einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung angenehmer ist, als das harte Brot sozialistischer Theorien.