Freiheitsindex

Freiheitsindex von Avenir SuisseUnsere Denkmuster sind durch den Zeitgeist enorm sozial geprägt . Wie stark wir uns selber damit einschränken, ist den wenigsten dabei bewusst. Im Gegenteil: Das Gefühl der Freiheit scheint im Grossen und Ganzen zuzunehmen. Das ist paradox, denn nicht nur mit dem Denken schränken wir uns immer stärker ein, sondern auch mit Verboten und Vorschriften.

Auszubrechen wagt sich selten jemand. Und wenn er es tut, dann wird er als Verrückter dargestellt (gut, auf einige trifft das durchaus auch zu). Gelegentlich wird vom kulturellen Imperialismus gesprochen, gelegentlich auch von den Grenzen westlicher Definitionsmacht, z.B. bei den (universellen) Menschenrechten. Letztendlich kann sie aber niemand mehr vorstellen, wie ein Kind ohne iPhone und TV glücklich aufwachsen soll. Wir sind als Gewohnheitstiere im gefangen in den bekannten sozialen Subkulturen.

Wie geprägt unser Denken ist, zeigen auch Neid- oder Gerechtigkeitsdiskussionen. Heute steht jeder der etwas mehr als der Durchschnitt hat am moralischen oder medialen Pranger. Heute geht es in einer Lohndebatte darum, Tieflöhne zu rechtfertigen und die Gefahren für Arbeitsplätze aufzuzeigen, wenn staatliche Mindestlöhne eingeführt werden. Es ist nicht denkbar, dass sich Leistungsträger hinstellen und sagen, sie fänden es unfair, wenn Ungelernte mit staatlichen Mindestlöhnen gleich viel Lohn beziehen wie jene mit einem Berufsabschluss.

In diesem Umfeld ist es eine Wohltat, wenn vereinzelt Stimmen lauft werden, die ein Teil dieser Entwicklung transparent machen. So zum Beispiel der neu geschaffene Freiheitsindex von Avenir Suisse.  Auch wenn er nur ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so trägt er doch zur Awareness bei. Freiheit ginge auch anders!