Social Media Frequency Guide

3/4 der Reichweite erreicht man in den ersten paar Stunden
3/4 der Reichweite erreicht man in den ersten paar Stunden

Im Netzt gibt’s viele nützliche Links, u.a. zur Frequenz von Posts in den Sozialen Medien. Kurz zusammengefasst:

  • Immer nur dann posten, wenn auch die Follwer online sind
  • Twitter: mindestens 5 Tweets pro Tag – besser 20 Tweets.
  • Facebook: fünf bis zehn pro Woche
  • LinkedIn: ein Post pro Wochentag

Quelle: Tipps zu Post auf Twitter & Facebook

Datenbank als Erfolgsfaktor im Campaigning

Kampaweb-MindestlohnEigentlich ist es nichts Neues. Franz Weber oder die AUNS hatten ihren Erfolg bei Unterschriften-sammlungen schon immer einer sauber geführten Datenbank zu verdanken. Genauso die Wirtschaftskammer Baselland. Doch die technischen Möglichkeiten reichen heute viel weiter als nur zum “wer”. Heute kann man ohne Personalaufwand auch das “wann”, das “woher” und vieles mehr erfahren, speichern und nutzen. Der Umgang mit Big Data wird so auch im Campaigning zum zentralen strategischen Erfolgsfaktor.

Anhänger zu Beteiligten machen

Es waren die Amerikaner, welche zu Beginn des Jahrtausends Social Media und Datenbanken im Politbereich zusammenbrachten und so ein unheimliches Potential freilegten. Moderne Systeme verbinden nicht nur Web 2.0.-Angebote mit Big Data, moderne Systeme sind integrierte CSR-Plattformen, mit denen Campaigner direkte Aktionen auslösen können und erst noch in einen echten Dialog mit den Nutzern treten können. Die Möglichkeiten sind beeindruckend, weil so die verschiendenste Fliegen mit einer klappe geschlagen werden können:

  • Kenntnisse der Nutzer und ihres Verhaltens (Targeting)
  • Vereinfachung des direkten Kontakts und des Dialogs (Involvement)
  • Ermöglichung von Mitmach- und Mitgestaltungsmöglichkeiten (Empowerment)
  • kostenlose Multiplikation der Botschaft (Impact)

Der Einsatz und die Handhabung moderner Datenbanken mit CSR-Lösungen steckt in der Schweiz noch in den Kinderschuhen. Ansätze gibt es seit einigen Jahren an mehreren ortn, doch voll integriert sind die Systeme bisher nicht. economiesuisse arbeitet seit kurzen jenem System, mit dem bereits Barack Obama seine erfolgreiche Online-Kampagne organisierte. Das erste Mal zum Einsatz kam die Datenbank bzw. die Webseite bei der Mindestlohn-Kampagne.

Berichtet hat darüber insbesondere Kampaweb in einem Blogbeitrag (“Wie economiesuisse die Linke mit ihren eigenen Waffen schlug”).
Eigener Blog zum Einsatz der BSD-Tools bei der Mindestlohn-Kampagne.

Das Potential dieser Campaigning-Systeme ist gerade in der Schweiz mit ihren direktdemokratischen Volksrechten immens.

Grünes Licht für den Freihandel mit China

China FrachthafenBundesrat Johann Schneider-Ammann kann die Champagner-Korken definitiv knallen lassen. Die internen Genehmigungen in der Schweiz und China für das Freihandelsabkommen sind durch. Das Abkommen tritt am 1. Juli 2014 in Kraft. Damit haben die Schweizer Unternehmen einen besseren Zugang zur zweitgrössten – bald grössten – Volkswirtschaft. Doch nicht nur die Unternehmen profitieren, sondern die ganze Bevölkerung. Schliesslich erwirtschaft die Schweiz jeden zweiten Franken im Ausland. Ohne die Exporte hätten wir in den vergangenen Jahrzehnten diesen Wohlstand nicht schaffen können.

Nach der bitteren Niederlage bei der Massenzuwanderungs-Initiative, welche die Beziehungen zu unseren wichtigsten Handelspartner stark strapaziert, ist das ein aufmunterndes Zeichen für die Zukunft. Danke Hannes!

Zur Meldung des Bundes

NEIN zur Mindestlohn-Falle der Gewerkschaften

Mitmachen unter www.mindestlohn-nein.ch
Mitmachen unter www.mindestlohn-nein.ch

Die Gewerkschaften verlieren seit Jahren Mitglieder. Ihre Legitimation nimmt dadurch ab und ihr Einfluss schwindet. Daher suchen sie verzweifelt nach einer neuen Daseinsberechtigung und neuen Einnahmequellen. Ihr Instrument dazu ist die Mindestlohn-Initiative. Über eine Hintertüre in der Initiative – die „Förderung von Mindestlöhnen in Gesamtarbeitsverträgen (Art 110a, Abs 2)“ – wollen sie das in der heutigen Sozialpartnerschaft zentrale „Arbeitgeberquorum“ aushebeln. Dadurch erhoffen sich die Gewerkschaften eine Zunahme der durch den Staat allgemeinverbindlich erklärten Gesamtarbeitsverträge. Dies ermöglicht den Gewerkschaften auch ohne direkte Legitimation Arbeitsbedingungen mitzugestalten. Zudem können die Gewerkschaften über die vereinbarten Arbeitsmarktkontrollen neue, lukrative Aufträge generieren und sich Mehreinnahmen in Millionenhöhe sichern. Die Mindestlohn-Initiative ist so in erster Linie ein Machtinstrument der Gewerkschaftsbosse, welches ihnen Macht und Geld sichert. Dies gilt es zu verhindern. Darum stimme ich zu dieser Mindestlohn-Schlaumeierei klar NEIN!

Weitere Informationen unter www.mindestlohn-nein.ch
Blogbeitrag vom Juni 2013